Aktuelle Themen

Aktuelle Informationen aus unserem Club

An dieser Stelle finden Sie Informationen und aktuelle Berichte zu verschiedenen Themen.


Wurzeln

Die Nährstoffversorgung der Pflanzen erfolgt zum größten Teil über ihre Wurzeln. Die eigentliche Nahrungsaufnahme funktioniert dabei über ihre noch viel feineren "Wurzelhaare". Auch wenn Gräser in der Lage sind, gewisse Stoffe über die Halme aufzunehmen, so ist ein möglichst ausgeprägtes Wurzelsystem dennoch die allerwichtigste Grundlage für deren nachhaltigen Bestand.

Bevor der Rasen im Frühling mit dem oberirdischem Wachstum beginnt, bilden die einzelnen Pflanzen neue Wurzeln aus, welche nach in Flüssigkeit gelösten Nährstoffen suchen sollen. Wurzeln brauchen Sauerstoff! Deshalb werden besonders zu Beginn und zum Ende der Vegetationszeit nötige Bodenbelüftungsmaßnahmen (Lochen) durchgeführt.


Es muss nicht immer grün sein, um gut zu sein!

Wie gut präsentieren sich Golfanlagen auch während anhaltender Trockenperioden? Und wie gut können sie in Zukunft mit - zum Teil aus globaler Trinkwasserknappheit resultierenden - weiteren Restriktionen umgehen?

Oftmals werden insbesondere Golfgrüns durch den regelmäßigen Einsatz der Beregnungsanlage auf unnatürlich weiche Landezonen reduziert. Dies hat aber zur Folge, dass die eigentliche Spielqualität eine Verschlechterung erfährt. Hinzu kommt, dass der verantwortliche Greenkeeper durch ein solches Wassermanagement eine Art Teufelskreis aus Folgeproblemen bewirkt, welche ihn dazu bringen, noch mehr Wasser, noch mehr Dünger und vor allem Pflanzenschutzmittel zur Bekämpfung von Rasenkrankheiten einzusetzen, die am Ende vielleicht selbst verschuldet sind.


Landezone oder Puttoberfläche?

Es mag zwar vorkommen, dass ein Golfer von durchschnittlicher Spielstärke sich darüber freut, wenn sein mit einem Eisen 7 - eigentlich etwas zu dünn - getroffener Ball direkt an der Einschlagstelle auf dem Grün zu liegen kommt. Aber oftmals nimmt er dabei billigend in Kauf, dass die Ballrolleigenschaften dieser schwammigen Oberfläche eigentlich eher zu wünschen übrig lassen.
Bei Profispielern hat es daher eher selten etwas mit dem Wassersättigungsgrad des Bodens zu tun, wenn sie den sogenannten "Backspin" produzieren. Sie treffen den Ball einfach anders!
Die offizielle Definition des R&A, St.Andrews für ein "gutes Golfgrün" lautet in der Kurzfassung: "fest, schnell und treu".