Aktuelle Themen

Aktuelle Informationen aus unserem Club

Zu Ostern ...

...haben die jungen, feinen Gräser der Nachsaat begonnen zu sprießen.

...durften die Lämmchen links von Bahn 16 zum ersten Mal raus.

An dieser Stelle finden Sie Informationen und aktuelle Berichte zu verschiedenen Themen.

Die Umbauarbeiten an Bahn 10 gehen gut voran.

Vor Ostern konnten die Drainagearbeiten noch abgeschlossen werden.

In der dritten Woche des Spielverbotes haben die Greenkeeper die Umbauarbeiten am neuen Faiwaybunker begonnen.

Zunächst wurde die Rasennarbe innerhalb der Bearbeitungsfläche abgeschält und auf Paletten gepackt.

Zwecks Zwischenlageung zur späteren Wiederverwendung sind die Soden nah der Baustelle auf Folie ausgelegt worden.

Mit unserem Minibagger arbeitet Markus Koch die zukünftige Bunkersohle heraus. Zuvor sind auf der Rückseite etliche Kubikmeter Erdmaterials aus eigenen Lagerbeständen angefahren, aufgebaut und verdichtet worden.

Die vormodellierten Hügel und Bunkerböschungen werden im Nachgang mit dem ausgebaggerten Mutterboden überdeckt.

In Woche: „zwei“ des von der Regierung erlassenen Spielverbots ist auf der Golfanlage erneut einiges bewegt worden. Neben den notwendigen Pflegemaßnahmen wie Mähen aller Spielbereiche und Flächen auf dem Platz, der ersten Düngung aller Fairways, dem Ausbessern von Schadstellen auf Tees und der gezielten Bewässerung bereits bearbeiteter Grüns, hat das Greenkeeper – Team auch mit den weiteren Bauarbeiten an der Spielbahn 10 begonnen.

Die günstigen Witterungs- und Bodenverhältnisse ermöglichten den Beginn der Arbeiten zur Anpassung an die neue Spielsituation von den neuen Abschlägen der Bahn 10.

So konnte - dank der großartigen Unterstützung der Fa. Müller – ein Großteil der nötigen Erdbewegungen mit professionellem Gerät und Personal bereits umgesetzt werden.

Die Veränderungen im Einzelnen:

Wegfall der beiden Fairwaybunker auf der linken Seite.

Zur Verbreiterung der Spielbahn wurden die Bunker eingeebnet. Nach Verdichtung wurden die Flächen mit Mutterboden abgedeckt und fein-planiert.

Außerdem wurden entlang der Ausgrenze diverse Hügel modelliert.

Die Oberflächen könnten in der kommenden Woche planmäßig eingesät werden.

Der Spielbahnbunker auf der rechten Seite,

ist ebenfalls zurückgebaut worden. Er wird allerdings bis nach Ostern durch einen neuen Bunker ersetzt, da er insbesondere für niedrige Handicaps von den neuen Tees nicht mehr relevant gewesen wäre. Der neue Bunker in der Drivezone (etwa 220 Meter) soll künftig gewissermaßen auch eine Schutzfunktion in Richtung der entgegen läufigen Bahn 11 haben.

Der kleine Bunker hinten links am Grün,

ist ebenfalls verschwunden. Hierbei handelt es sich jedoch lediglich um eine Erleichterung der Pflege- bzw. Mäharbeiten an dieser Stelle.

Plötzlich ist alles anders!

Während der Golfsport nicht nur hier zu Lande gezwungener Maßen zum Erliegen gekommen ist, dürften sich die „Pflegekräfte“ der meisten Golfanlagen zumindest kurzfristig über die plötzlich sehr groß gewordenen Zeitfenster freuen.

Mit berechtigter Sorge haben viele Kollegen aus der Umgebung im Vorfeld auf den diesjährigen Saisonstart geblickt. Nach monatelangem Nass-wetter und den viel zu warmen Durchschnittswerten des vergangenen „Nichtwinters“ ist es momentan tatsächlich auch ein Segen, dass nun bei gutem Wetter die Greenkeeper die Gelegenheit bekommen, alles Liegengebliebene wieder aufzuholen.

Unter Einhaltung größtmöglicher Vorkehrungen zum Schutz der Gesundheit wird die Platzmannschaft aktuell und hoffentlich auch in den kommenden Wochen eine gewaltige Aufgabe bewältigen können und dürfen.

So wurden bei uns auf dem Platz bereits alle Grüns aerifiziert, nachgesäht, eingeschleppt, besandet und nochmals eingeschleppt und gewalzt. Heute hat das Greenkeeper-Team damit begonnen den unglaublich hohen Aufwuchs der Spielbahnen und Umfelder zu mähen. Das hierbei die Roughmäher zum Einsatz kommen mussten haben wir bisher auch noch nicht erlebt. Es wird noch ein paar Schnitte brauchen bis man wieder Fairway sagen kann. Das Alles ist sehr zeitaufwändig, aber verläuft bisher sehr gut und störungsfrei.

Wir werden an dieser Stelle in der nächsten Zeit immer wieder berichten und zeigen wie sich die Lage auf dem Platz weiter entwickelt.

Herzliche Grüße an alle Mitglieder. Bleiben Sie uns gewogen und vor allen Dingen gesund!

Ihr Greenkeeper-Team um Axel Schirmer

Erster Schnitt mit dem Roughmäher. "Spuky" , so ganz ohne Golfer. Nachbesanden der Grüns Beregnung der Nachsaat

Wurzeln

Die Nährstoffversorgung der Pflanzen erfolgt zum größten Teil über ihre Wurzeln. Die eigentliche Nahrungsaufnahme funktioniert dabei über ihre noch viel feineren "Wurzelhaare". Auch wenn Gräser in der Lage sind, gewisse Stoffe über die Halme aufzunehmen, so ist ein möglichst ausgeprägtes Wurzelsystem dennoch die allerwichtigste Grundlage für deren nachhaltigen Bestand.

Bevor der Rasen im Frühling mit dem oberirdischem Wachstum beginnt, bilden die einzelnen Pflanzen neue Wurzeln aus, welche nach in Flüssigkeit gelösten Nährstoffen suchen sollen. Wurzeln brauchen Sauerstoff! Deshalb werden besonders zu Beginn und zum Ende der Vegetationszeit nötige Bodenbelüftungsmaßnahmen (Lochen) durchgeführt.


Es muss nicht immer grün sein, um gut zu sein!

Wie gut präsentieren sich Golfanlagen auch während anhaltender Trockenperioden? Und wie gut können sie in Zukunft mit - zum Teil aus globaler Trinkwasserknappheit resultierenden - weiteren Restriktionen umgehen?

Oftmals werden insbesondere Golfgrüns durch den regelmäßigen Einsatz der Beregnungsanlage auf unnatürlich weiche Landezonen reduziert. Dies hat aber zur Folge, dass die eigentliche Spielqualität eine Verschlechterung erfährt. Hinzu kommt, dass der verantwortliche Greenkeeper durch ein solches Wassermanagement eine Art Teufelskreis aus Folgeproblemen bewirkt, welche ihn dazu bringen, noch mehr Wasser, noch mehr Dünger und vor allem Pflanzenschutzmittel zur Bekämpfung von Rasenkrankheiten einzusetzen, die am Ende vielleicht selbst verschuldet sind.


Landezone oder Puttoberfläche?

Es mag zwar vorkommen, dass ein Golfer von durchschnittlicher Spielstärke sich darüber freut, wenn sein mit einem Eisen 7 - eigentlich etwas zu dünn - getroffener Ball direkt an der Einschlagstelle auf dem Grün zu liegen kommt. Aber oftmals nimmt er dabei billigend in Kauf, dass die Ballrolleigenschaften dieser schwammigen Oberfläche eigentlich eher zu wünschen übrig lassen.
Bei Profispielern hat es daher eher selten etwas mit dem Wassersättigungsgrad des Bodens zu tun, wenn sie den sogenannten "Backspin" produzieren. Sie treffen den Ball einfach anders!
Die offizielle Definition des R&A, St.Andrews für ein "gutes Golfgrün" lautet in der Kurzfassung: "fest, schnell und treu".

Videos zum Thema: Nachhaltigkeit auf dem Golfplatz.


Steinkauzprojekt

Mehr als 40 Obstbäume wurden seit Herbst 2010 beim zweiten Abschnitt des Platzumbaus neu und fachgerecht angepflanzt, und zwar an verschiedenen Stellen im Bereich der Bahnen 15-17sowie neben Bahn 4. Auf diesem leicht zur Düssel abfallenden Gelände werden sich die Golferinnen und Golfer bereits in wenigen Jahren während der Baumblüte und bei der Ernte schmackhafter Äpfel, Pflaumen, Mirabellen und Süßkirschen stets aufs Neue über den Nutzen dieser Pflanzaktion freuen können.

Noch wichtiger werden die Obstbäume als Zufluchts- und Brutstätte für besonders bedrohte Vogelarten sein. Vorrangig geht es zunächst um die Sicherung der Lebensgrundlagen für den in Golfplatznähe lebenden Steinkauz.

Die links von Bahn 16 entstehende neue Obstwiese, die ideal gelegen ist und nach weiteren Anpflanzungen an den bestehenden Altbaumbestand in der Nachbarschaft angebunden wird, bildet den Schwerpunkt der Steinkauzaktion. Dort werden in Kürze die Niströhren aufgestellt. Bleibt nur noch zu hoffen, dass sich die kleine Eule eines nicht zu fernen Tages auf unserem Golfgelände beobachten lässt.

Wissenswertes über die kleine Eule

Dieses Naturschutzprojekt liegt im besonderen Interesse unseres Golfclubs. Da für seine Fortsetzung keine weiteren Clubmittel zur Verfügung stehen, kommt es jetzt auf die finanzielle Unterstützung möglichst vieler engagierter Mitglieder an.

Mit Einzelspenden von jeweils 100 € konnten im Frühjahr 2011 nochmal 13 zusätzliche Bäume im Bereich der Bahn 15 angepflanzt werden.

Herzlichen Dank dafür an dieser Stelle!

Für die Anschaffung geeigneter Nisthilfen sowie die Erweiterung der Streuobstwiesen im nächsten Herbst sind weitere Spender herzlich willkommen.
Ist Ihr Interesse am Steinkauzprojekt geweckt? Setzen Sie sich bitte wegen der Einzelheiten einer Spende mit unserem Clubsekretariat in Verbindung.